30.05.12 - Bad Kissingen - Bei einer gut besuchten Kooperationsveranstaltung des Landkreises Bad Kissingen und der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen am Donnerstag, den 24. Mai im Sparkassenpavillon informierte der Berater Franz Vogl über Möglichkeiten Reklamationen und Beschwerden im beruflichen Alltag positiv begegnen zu können. Einleitenden Grußworten des Landrates Thomas Bold, des Oberbürgermeisters Kay Blankenburg, des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Roland Friedrich und des Kreissprechers der Wirtschaftsjunioren Andreas Kröckel folgend, zeigte Vogl u.a. verschiedene Kommunikationsmodelle, wie beispielsweise das Eisberg-Modell, auf. Ein Konflikt, so Vogl, könne mit einem Eisberg verglichen werden, nur ein Siebtel sei „sichtbar“ und im Bewusstsein der Beteiligten wie z.B. der Preis, Qualität oder Nutzen. Sechs Siebtel seien nicht sichtbar, wie z. B. Vertrauen, Hoffnung, oder Angst. Deshalb sei, so der Referent, die Konfliktlösung oft schwierig. Je mehr jedoch von den nicht sichtbaren, emotionalen Aspekten ans Licht kommen, desto besser verstehen die Beteiligten den Konflikt. Sind beide Parteien offen, so können Auftraggeber und Auftragnehmer sich selbst und den Anderen besser verstehen lernen und gemeinsam eine akzeptable Lösung finden.
Vogl unterstrich die Möglichkeit einen Konflikt in eine Chance zur Kundenbindung umzuwandeln mit dem praktischen Beispiel der Bestellung eines Tores, welches in einer falschen Farbe geliefert wurde. Je nach Kommunikationsbasis kann solch eine Konfliktsituation entweder eskalieren oder beide Vertragsparteien finden durch Empathie und Offenheit zu einer für alle Beteiligten annehmbaren Lösung und die Kundenbindung wird sogar noch verstärkt. Auf dem Foto von links: Landrat Thomas Bold, OB Kay Blankenburg, Referent Franz Vogl, Vorstand der WJ Bad Kissingen 2012: Steffen Krambo, Helga Vogl, Ulli Zettner und Kreissprecher Andreas Kröckel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Kissingen Roland Friedrich.+++ Jaqueline Vera Mimh (WJ Bad Kissingen)
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