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Himmeldunkberg, EDV-Probleme, Rathaus - vielen Themen beim Stadtrat

12.07.12 - Bischofsheim - In der jüngsten Vergangenheit kam es im Rathaus  Bischofsheim zu Problemen mit der EDV. Die Speicherkapazität des Servers  muss dringend aufgestockt werden. Der Punkt wurden wegen  Eilbedürftigkeit zusätzlich auf die Tagesordnung des Stadtrates  aufgenommen. Die Anschaffung des neues Servers und die Erweiterung des  Notfallkonzeptes wird mit 10.000 Euro beziffert. Einstimmig stimmte der  Stadtrat dieser Erweiterung zu. Die EDV-Stelle des Landratsamtes  Rhön-Grabfeld wird beauftragt ein Angebot zur Erweiterung der EDV der  Stadt Bischofsheim einzuholen. Bürgermeister Udo Baumann wurde  ermächtigt die notwendigen Aufträge zu vergeben.

Das Thema Himmeldunkberg wurde in der Stadtratsitzung von Manfred Reder  zur Sprache gebracht. Er wollte wissen ob die Stadt Bischofsheim  beziehungsweise Bürgermeister Udo Baumann im Vorfeld von Seiten des  Landratsamtes über die Einschränkungen informiert war und wie nun weiter  verfahren werde. Landrat Thomas Habermann habe Bürgermeister Udo Baumann im Vorfeld in  Kenntnis gesetzt. „Weil am Himmeldunkberg ein Birkhuhn gesichtet wurde,  musste er die Verfügung erlassen und die Flugbetriebszeiten  einschränken. Vom Wegegebot, das in der Verfügung drin stand, hatte ich  keine Kenntnis. Das hat mich auch überrascht.“ In einer schriftlichen  Stellungnahme habe er auf die touristische Bedeutung des Modelflugsports  für die Stadt Bischofsheim hingewiesen.

Eine Nachfrage bei der unteren  Naturschutzbehörde seinerseits habe ergeben, dass die Flugeinschränkung  über den angekündigten 15. Juli hinaus wohl nicht ausgeweitet wird. Die  Bürgerinitiative in Oberweißenbrunn „Freunde des Himmeldunkbergs“ seien  nun wieder aktiv geworden, wie es weitergehe müsse abgewartet werden. Von Thomas Stumpf von der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes  Rhön-Grabfeld, war am Mittwoch Morgen zu erfahren, dass laut Aussage von  Dieter Weißenburger die Allgemeinverfügung nicht verlängert wird. Aus nicht öffentlicher Sitzung wurden folgende Beschlüsse bekannt  gegeben: Die Restaurierung der Nepomuk-Statue auf der Brendbrücke  (Josefstraße) und des Kreuzschleppers in der Rhönstraße übernimmt die  Firma Halbig aus Mellrichstadt für 5.670 Euro. Mit der Lieferung eines  VW-Caddy Maxi für den Bereich Wasserversorgung wurde die Firma Auto  Weber, Bischofsheim beauftragt. Die Kosten liegen bei 19.756 Euro.

Die  Tiefbauarbeiten und Bepflanzung der Freizeit- und Erholungsfläche an der  Brend (Grünanlage Josefstraße/Rhönstraße, sowie Rentamtspark) übernimmt  die Firma Heinisch aus Heustreu für 148.307 Euro. Mit der Planung und  Bauleitung für die Errichtung der Pergola und der Fußgängerbrücke im  Rahmen der Gestaltung der Freizeitfläche wurde das Architekturbüro  Bergmann aus Hofheim beauftragt. Das Honorar beträgt vorläufig 7.416  Euro. Die Errichtung deines Schlammstapelbehälteres für die Kläranlage  Unterweißenbrunn plant das Büro BaurConsult aus Haßfurt, das vorläufige  Honoar wurde auf 50.000 Euro beziffert. Der Rechnungsprüfungsausschussvorsitzende Bernhard Adrian trug den  Bericht über die örtliche Jahresrechnung 2010 vor. Gravierende  Feststellungen wurden keine getätigt, die Anmerkungen, die im Zuge der  Prüfung auftraten seien von Seiten der Verwaltung bearbeitet worden.  Somit konnte für die Jahresrechnung Entlastung erteilt weden. Die Jahresrechnung für das Jahr 2011 wurde von Seiten der Kämmerei  termingerecht erstellt und dem Stadtrat vorgelegt.

Nach der Vorlage an  den Stadtrat hat nun der Rechnungsprüfungsausschuss die örtliche Prüfung  der Jahresrechnung vorzunehmen. Im Haushaltsjahr 2011 gab es außer- und überplanmäßige Ausgaben, die  durch Mehreinnahmen oder geringere Ausgaben ausgeglichen wurden. Wo  möglich wurde bereits bei der Auftragsvergabe durch den Stadtrat der  entsprechende Beschluss für die Haushaltsüberschreitung gefasst,  erläuterte die geschäftsführende Beamtin Ulla Schröder. Die über- und  außerplanmäßigen Ausgaben belaufen sich auf 219.692 Euro im  Verwaltungshaushalt und 177.666 Euro im Vermögenshaushalt. Das Staatliche Bauamt Schweinfurt beabsichtigt auf dem Grundstück  Querenteichstraße 10 die vorhandene Streustofflagerhalle abzureißen und  eine neue Halle zu errichten. Da das Gebäude eine Höhe von über sieben  Metern haben soll, musste sich der Stadtrat mit dem Bauantrag befassen.  Die Zustimmung zum Bau wurde einstimmig gegeben. +++


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