| 15.06.12 - REGION - Seit Abschaffung des Sterbegeldes durch die Krankenkassen vor einigen Jahren stellt eine Bestattung für viele Hinterbliebene eine finanzielle Herausforderung dar. Die Kosten der Beerdigung, für einen Grabstein und vielleicht noch für eine Dauergrabpflege summieren sich leicht auf mehrere tausend Euro. „Überzogene Girokonten, aufgenommene Kredite oder mehrjährige Ratenzahlungen an Bestattungsunternehmen aufgrund eines Todesfalles sind keine Seltenheit mehr“, so Marion Schmidt, Schuldnerberaterin der Verbraucherzentrale Hessen. Damit Angehörige sich finanziell nicht verausgaben, sollten der Tod und die damit verbundenen Kosten kein Tabuthema mehr sein. Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Alter, Armut, Schulden – bis gestern ging´s noch“ vom 18. bis 22. Juni 2012 informiert die Verbraucherzentrale Hessen daher gezielt zum Thema Bestattungskosten.
Bei einer hessenweiten Telefonaktion am 19.6.2012 und einem Beratungstag im Beratungszentrums Frankfurt am 22.6.2012 können Verbraucher sich unter anderem zu Fragen wie Vorsorge durch Sterbegeldversicherung und Bestattungsverträge, Übernahme der Bestattungskosten durch das Sozialamt, Dauergrabpflegeverträge beraten lassen.Hessenweite Telefonaktion am Dienstag, den 19.06.2012 von 10 bis 14 Uhr unter 0180 5 972011. 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz, aus dem Mobilfunk maximal 0,42 € pro Minute.Beratungstag am Freitag, den 22.06. 2012 von 9 bis 12 Uhr im Beratungszentrum Frankfurt/Rhein-Main, Große Friedberger Str. 13-17. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig, die Beratungen sind kostenlos. Zusätzliche Informationen hält der Ratgeber „Was tun, wenn jemand stirbt“ bereit. Der Ratgeber kostet 9,90 € und kann in der Beratungsstelle Fulda, Karlstraße 2, der Verbraucherzentrale Hessen abgeholt werden.+++
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