| 23.05.12 - Ostheim - Ein in kultureller und touristischer Hinsicht vielversprechendes Projekt hat der Leiter des Orgelbaumuseums Jörg Schindler-Schwabedissen mit der „Ostheimer Orgelspur“ ins Leben gerufen. Das Angebot, das sich an Motorrad- (Roller-) begeistere Orgelliebhaber richtet, sieht Touren durch die fränkische, thüringische und hessische Rhön vor, bei der Wirkungsstätten Ostheimer Orgelbauer aufgesucht werden.
„Das über 400 Jahre währende und immer noch ausgeübte Orgelbauhandwerk in Ostheim vor der Rhön hat in der näheren und weiteren Umgebung viele Spuren hinterlassen, Anliegen der ‚Ostheimer Orgelspur’ ist dies zu würdigen und mehr ins Bewusstsein zu rücken“, formuliert Jörg Schindler-Schwabedissen den dem Projekt zugrundeliegenden Gedanken. Der Museumsleiter, der mit seiner Ehefrau Hanna selbst begeisterter Großroller-Fahrer ist, konnte nun die erste Gruppe zu einer Ausfahrt begrüßen. Vor dem Rathaus, wo Bürgermeister Ulrich Waldsachs die Ausflügler – 21 Fahrer und sieben Sozia – offiziell in Ostheim willkommen hieß, bot das Großaufgebot an Fahrzeugen ein eindrucksvolles Bild.
Die Teilnehmer der „Ostheimer Orgelspur“ konnten sich auf einen erlebnisreichen Tag einstellen. Die Tour, der eine musikalische Führung durch das Orgelbaumuseum vorausgegangen war, führte von Ostheim nach Bettenhausen über Stepfershausen, Täbges, Hohe Geba, Helmershausen, Birx über die Wasserkuppe zurück nach Ostheim, wo die von der Ausfahrt begeisterten Ausflügler noch ein kleines Orgelkonzert in der Kirche St. Michael erwartete. +++
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